Nicht anrufen, nicht zur Homepage surfen, sondern googeln

Andreas Göldi, 26. Januar 2006 07:21 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Gerade haben sich ja Leute aus dem Yahoo-Management dahingehend geäussert, dass sie im Search-Bereich die Aufholjagd gegenüber Google eigentlich aufgegeben haben. Damit haben sie vermutlich auch recht, denn Googles Markenstärke auf diesem Gebiet ist kaum zu schlagen.

Neustes Beispiel dafür ist ein Werbespot für Pontiac, der gerade in den USA angelaufen ist. Jeder vernünftige Werbespot endet ja mit einem “Call to Action”. Man wird aufgefordert, eine Telefonnummer anzurufen, zum Händler zu gehen oder die Homepage der jeweiligen Firma aufzurufen.

Nicht so bei Pontiac. Dort fordert der neuste Spot auf:

“Don’t take our word for it, google Pontiac and discover for yourself”

Mit anderen Worten: Google ist aus Sicht der Werber (die sich solche Dinge normalerweise sehr gut überlegen) zu einer so selbstverständlichen Infrastruktur geworden, dass man andere Kontaktmedien gar nicht mehr erwähnen muss.

Gut, ganz am Schluss des Spots legen sie einem dann doch noch nahe, mal noch einen Händler zu besuchen. Aber das macht bei einem Auto ja auch Sinn.

Und welche Resultate bekommt man nun, wenn man tatsächlich nach Pontiac googelt? Eigentlich recht gute. Neben der Firmenhomepage sind auch noch diverse Fan-Sites und das eine oder andere Blog dabei, interessanterweise scheint Pontiac aber keine bezahlte Adwords-Werbung zu schalten.

Da bin ich schon mal gespannt, wie lange es dauert, bis sich jemand veranlasst fühlt, diese Suchresultate zu spammen…

(via John Battelle)

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