Corporate Blogging:
Nur für Erfolglose?

Andreas Göldi, 1. Januar 2006 20:25 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

“Long Tail”-Erfinder Chris Anderson schreibt über eine neue Liste (in Wiki-Form) von Corporate Blogs. Dieser zufolge verfügen derzeit nur gerade 4% der Fortune-500-Unternehmen über ein eigenes Blog.

Hintergrund der Idee, diese Liste zu schaffen, war offenbar eine interessante Feststellung: Tendenziell bloggen bisher eher diejenigen grossen Firmen, die ein Image-Problem haben, nicht selten durch schlechten Geschäftsgang bedingt. Hingegen scheuen sich erfolgreiche Firmen offenbar, ihre positive öffentliche Wahrnehmung durch schwer kontrollierbares Blogging zu “gefährden”.

Ein paar Beispiele: GM bloggt, Toyota nicht. Microsoft bloggt, Apple nicht.

Sun bloggt, Intel nicht. Natürlich lassen sich auch etliche Gegenbeispiele finden, aber der Grundtrend ist doch bemerkenswert.

Ein interessanter Gedanke: Blogging als offene, “ehrliche” Kommunikationsschiene kann vielleicht gerade bei denen am meisten bewirken, die sonst ein kommunikatorisches Problem haben. Aber ich bin sicher, dass wir in 12 Monaten einen deutlich zweistelligen Prozentsatz der bloggenden Grosskonzerne sehen werden. Sogar mit richtig erfolgreichen Firmen darunter…

(via Sadagopan)

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