Robin Miller hat einen interessanten Artikel über die Überleben der Zeitungen im Internet-Zeitalter geschrieben — und das ausgerechnet auf der Nerd-Community Slashdot. Er formuliert seine Ideen für den amerikanischen Markt, aber die meisten Aspekte sind 1:1 auf Europa übertragbar. Da der Text etwas lang ist, hier der Versuch eine Zusammenfassung:
- Die Zeitungen müssen endlich anfangen, ihre Web-basierte Leserschaft als mindestens gleichwertig zu akzeptieren und gegenüber den Anzeigenkunden aktiv zu promoten. Online-Leser sind meistens jünger, gebildeter und einkommensstärker als die papierbasierten Informationskonsumenten — warum also behandeln die Zeitungen ihre Web-Leserzahlen so stiefmütterlich und reden kaum darüber? Man hört meistens nur von den rückläufigen Print-Auflagen, aber selten etwas von den (fast überall stark steigenden) Online-Leserzahlen.

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