UMTS funktioniert auch anderswo nicht wirklich

Andreas Göldi, 10. Februar 2005 17:45 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Spiegel Online macht gerade eine interessante kleine Serie zum Thema UMTS in der Praxis: Das UMTS-Tagebuch.

Mit gewisser Beruhigung stellt man fest, dass es nicht nur hierzulande so das eine oder andere Problem gibt und nicht nur ich mich als frischgebackener UMTS-User frage, wozu das ganze eigentlich genau gut sein soll.

Immerhin, mit meinem Sharp V902 bin ich nach bald drei Wochen eigentlich relativ zufrieden. Auch wenn das Ding mit seinem Design, das mich komischerweise immer irgendwie an einen Kühlschrank erinnert, ästhetisch niemanden vom Stuhl haut, ist es doch ganz praktisch zu bedienen.

Ausserdem: Ich hatte schon erheblich unstabilere Geräte — wehmütig erinnert man sich an das legendäre Ericsson T68 mit der ersten Softwareversion, das selten die Zeit zwischen zwei Anrufen ohne Absturz überstanden hat.

Und inzwischen habe ich sogar einen praktischen Anwendungsfall für die tatsächlich deutlich schnellere Datenübertragung per Laptop gefunden: Neulich, bei der grossen SBB-Panne, sass ich fast eine Stunde im Zug irgendwo in der Pampa fest. Meilenweit vom nächsten WLAN-Hotspot entfernt. Da ist man doch dankbar für einen wirklich vernünftigen E-Mail- und Web-Zugang per UMTS. Und da die Bahn, statistisch gesehen, immer unzuverlässiger wird, kann man den vielleicht bald noch öfter nutzen…

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