Das konvergente Handy im Januar 2005 — Teil 1

OK, ich gebe es zu: Ich bin ein Gadget-Freak. Es vergeht kaum ein Monat, in dem ich mir nicht irgendein elektronisches Spielzeug leiste. Besonders Handies und PDAs haben es mir angetan. Ich hatte sie alle: Die ganze Ericsson-Linie, diverse Nokias und Motorolas, Palm und Treo, iPaq und Psion, sogar mal den legendären Atari Portfolio. Doch seit fast zwei Jahren bin ich in diesem Bereich der Qtek-Linie treu geblieben. Diese telefonierfähigen PDAs (anderswo als XDA oder MDA verkauft) bieten wirklich alles, was man in der Praxis so braucht. Finde ich zumindest.

Anlässlich der UMTS-Einführung in der Schweiz (und der Tatsache, dass mein Qtek geklaut wurde), habe ich jetzt aber wieder mal aufgerüstet. Natürlich – Ehrensache für jeden Gadget-Fanatiker – musste das Neuste an Handy-Technik her, was der Markt zu bieten hat.

Derzeit ist das das Sharp V902, erhältlich bei Swisscom Mobile.

Die Spezifikationen lesen sich beeindruckend:

  • Schneller UMTS-Datenfunk
  • Videotelefonie und Live-Fernsehen
  • Eine eingebaute 2-Megapixel-Kamera (!) mit optischem Zoom (!!). Vor drei Jahren wäre sowas noch als vollwertige Digitalkamera durchgegangen.
  • MP3- und MPEG4-Video-Player
  • …und der übliche MMS-Kram, den heute jedes Teenie-Handy hat.

Sehr viel konvergenter kann man in 150 Gramm Hardware heutzutage wohl kaum sein. Vor allem hat mich interessiert, ob nach jahrelanger Wartezeit sich zumindest andeutet, dass sich die UMTS-Hysterie im Sommer 2000 vielleicht doch noch gelohnt hat, wenigstens ein kleines Bisschen.

Um es kurz zu machen: Nein, bisher ganz sicher nicht. Und es ist schwer zu erkennen, wie sie es noch könnte.

Mehr demnächst an dieser Stelle.