Top Verlust von Smartphone oder Tablet:
Wenn mobile Geräte
zum Sicherheitsrisiko werden

Mobile, mit der Cloud verbundene Geräte werden immer mehr zum Dreh- und Angelpunkt unseres Alltags – und damit auch zum potenziellen Sicherheitsrisiko. Vorkehrungen für den Fall von Verlust oder Diebstahl sind sinnvoll.

Der vor gut einer Woche propagierte digitale Minimalismus hat (mindestens) einen entscheidenden Nachteil: Je mehr man bestrebt ist, möglichst alle Aspekte des beruflichen und privaten Alltags über möglichst wenige, dafür aber sehr leistungsfähige Gerätschaften abzuwickeln, desto größer ist die Abhängigkeit von selbigen, und desto wichtiger ist es, die Kontrolle über Notebook, Smartphone und Tablet zu behalten. Gelangen diese und die auf ihnen gespeicherten Informationen und Benutzerkonten in falsche Hände, kann dies zu einer Vielzahl von unangenehmen Szenarien führen. Insofern sollte jeder digitale Minimalist, aber eigentlich auch jeder andere aktive Nutzer von modernen, mit dem Internet verbundenen portablen Computern sich über eine Notfall-Strategie Gedanken machen. Wie verfährt man in einer Situation, in der einem ein mit vielen Apps und persönlichen Daten bestücktes Smartphone oder Tablet abhanden kommt? Welche Schritte sollte man einleiten, welche Passwörter zuerst ändern und welche Maßnahmen ergreifen, um möglichst schon im Vorfeld für Schadensbegrenzung zu sorgen? Da mir gestern mein iPhone abhanden gekommen ist und vermutlich gestohlen wurde, erhielt ich die Gelegenheit, mich intensiv mit dieser Frage zu beschäftigen.

Anders, als in diesem Beitrag empfohlen, hatte ich mir bisher weniger Gedanken darüber gemacht, wie ich in einem solchen Fall verfahren muss. Insofern war schnelles Improvisieren angesagt. Vorweg: Es handelte sich um ein iPhone 4, dessen Garantie abgelaufen war und dessen Home-Button in letzter Zeit den Eindruck machte, bald seinen Geist aufzugeben. Um die Hardware trauere ich somit eher weniger (auch wenn es ärgerlich ist). Sehr viel problematischer ist der immaterielle “Besitz”, der einem beim Diebstahl aus den Fingern gleitet.

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Garantieunterlagen und Kassenzettel digitalisieren:
Reposito und garanbo
geben Lageberichte

Die zwei deutschen Onlinedienste Reposito und garanbo erlauben es Verbrauchern, Kassenzettel und Garantieunterlagen in eingescannter Form online zu verwalten. Jetzt verraten beide Zahlen.

Wie jüngst in diesem Beitrag zusammengefasst, versucht eine wachsende Zahl an Startups aus Deutschland, das private und berufliche Büro zu digitalisieren und das Papier aus unserem Alltag zu verbannen. Zwei junge Webangebote hatte ich in dem Artikel aufgrund ihrer speziellen Fokussierung auf einen Aspekt digitaler Dokumente nicht erwähnt, gewisserweise gehören sie jedoch auch zur derzeit emporstrebenden Gattung von Startups, die Papierdokumente zur Archivierung und Verwaltung in digitale Form bringen wollen.

Die Rede ist von Reposito und garanbo, zwei Onlineangebote aus Deutschland, die Konsumenten dabei helfen, ihre Kassenzettel und Garantieunterlagen sicher aufzubewahren und einfach wiederzufinden. Im Sommer vergangenen Jahres hatten wir beide Services kurz vorgestellt. Über mobile Apps fotografieren Anwender ihre Kaufbelege und Garantiezettel, ergänzen diese mit den wichtigsten Angaben zu den angeschafften Produkten und zeigen Quittungen auf ihrem Smartphone beim Händler vor, sofern sie eine Garantie in Anspruch nehmen wollen. Zwar sind sie dabei auch immer ein wenig auf das Entgegenkommen der Geschäfte angewiesen, aber ein von den Reposito-Machern in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten kam immerhin zu dem Schluss, dass digitalisierte Kassenzettel zur Inanspruchnahme von Gewährleistung oder Garantie rechtsgültig sind.

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Linkwertig:
Wappwolf, Yahoo, tape.tv, n0tice

Wappwolf
Wappwolf – das Tool zur Automatisierung von Dateiprozessen – gibt’s jetzt auch für Box.

» Automate your Box

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Facebook
Facebook lanciert eine eigenständige Foto-Applikation für iOS.

» Why Facebook Just Launched Its Own Instagram » weiterlesen

Indexierung von Verlagsinhalten:
Echobot gerät ins
Visier von SZ und FAZ

Nach perlentaucher.de und Commentarist gerät nun der Medienbewachungsdienst Echobot ins Visier von SZ und FAZ. Die Verlage mahnen das Karlsruher Startup wegen der Indexierung und Verlinkung ihrer Inhalte ab.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und die Süddeutsche Zeitung (SZ) sind mittlerweile bekannt für ihre Abneigung gegenüber Onlineangeboten, die ihnen neue Leser und Seitenaufrufe beschaffen, indem sie mit Überschriften und kurzen Textanrissen oder Zusammenfassungen auf Artikel der zwei deuschen Nachrichtenportale verweisen. Sowohl gegen das Kulturmagazin perlentaucher.de als auch den Aggregator Commentarist sind die zwei verantwortlichen Verlage bereits rechtlich vorgegangen. Mit Echobot sieht sich nun erneut ein deutsches Startup der Abmahnfreude des streitlustigen Duos ausgesetzt.

Weil der junge Medienbeobachtungsdienst aus Karlsruhe unter anderem Zeitungswebsites duchsucht, Überschriften sowie Artikelanrisse zu Suchworten gefundener Artikel präsentiert und diese mit kleinen, wenige Pixel großen Logos der Medienmarken illustriert, hat er den Zorn von SZ und FAZ auf sich gezogen. Beide haben den Dienst, den wir Ende 2011 vorstellten, mit einer Abmahnung beglückt. Das Landgericht München bestätigte außerdem eine einstweilige Verfügung der SZ, nach der sechs verlinkte SZ-Beiträge aus dem Echobot-Angebot entfernt werden müssen. Sicherheitshalber hat sich Echobot-Gründer und -Geschäftsführer Bastian Karweg dazu entschlossen, bis zur Klärung des Falls alle SZ-Inhalte aus dem Index zu streichen. FAZ.net ist jedoch weiterhin vertreten. Spiegel Online berichtete wie schon damals bei Commentarist als erster über den Fall und scheint sich selbst nicht an der Aggregation durch Echobot zu stören.

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Cash-Cow mit Zukunft:
Warum Facebook eine
Suchmaschine starten sollte

Facebook wird alles dafür tun müssen, um neue Erlösquellen zu erschließen. Der Start einer eigenen Suchmaschine erscheint deshalb sehr wahrscheinlich.

In der Woche nach dem größten Börsengang der Internetgeschichte — der sich auch immer mehr zu einem der problematischsten entwickelt – fällt es schwer, sich nicht in überdurchschnittlich vielen Artikeln mit Facebook zu befassen. Wir hoffen, ihr seht es uns nach! Als Gastautor Hubertus Porschen in seinem gestrigen Beitrag die künftigen Herausforderungen und Chancen des nun unter ganz neuem Druck stehenden sozialen Netzwerks beleuchtete, kam er auf einen Punkt zu sprechen, den ich an dieser Stelle noch einmal separat aufgreifen möchte: Facebooks Potenzial als Suchmaschine.

Facebooks Suche in seiner bisherigen Form ist nicht der Rede wert. Über das zentrale Suchformular lassen sich zwar sowohl interne Inhalte, Apps und Kontakte als auch Webcontent (durch die Integration von Bing) suchen. Dies ist aber weder besonders nutzerfreundlich gelöst, noch macht es Spaß oder sorgt für den Eindruck, hiermit könnte Facebook Google oder andere Suchmaschinen in Bedrängnis bringen. Nein, bisher ist die Suche maximal zweckmäßig, im schlimmsten Fall aber unbrauchbar.

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Linkwertig:
Gender, Moog, Webmaker, Web

Social Media
Information is Beautiful hat eine interessante Infografik veröffentlicht, die die Verhältnisse zwischen den Geschlechtern auf den bekannteren Plattformen visualisiert. Nicht ganz überraschend ist Pinterest ma­t­ri­ar­cha­lisch und Reddit pa­t­ri­ar­cha­lisch geprägt.

» Chicks Rule?

 

Doodle
Mit dem Doodle für Robert Moog hat sich Google gestern doodletechnisch selbst übertroffen und einen analogen Synthesizer als Doodle emuliert.

» A tribute to Bob Moog, sonic doodler

 

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Facebooks Börsengang:
Die Zeit danach

Facebooks galaktische Bewertung lässt viele Beobachter zweifeln. Um sie zu rechtfertigen, muss das soziale Netzwerk in nächster Zeit an vielen Fronten arbeiten.

Hubertus Porschen ist Gründer und Geschäftsführer der Kölner Facebook-Marketing Agentur iConsultants. Mehr zum Autor am Ende des Artikels.

“Facebook sprengt alle Dimensionen!“ hieß es noch am Freitag. „Die Nachfrage übersteigt alle Erwartungen!“ Schon einen Werktag später klang alles ganz anders: „Lässt die Börse Facebook fallen?“. Schnell war von einem “Flop” die Rede.

Der Aufschrei war und ist gewaltig: 100 Milliarden Dollar Bewertung (zeitweise sogar noch mehr) für das Social-Network Facebook. Wo kommt dieser Wert her? Begründen 900 Millionen aktive User eine derart hohe Summe? Unternehmen, die jahrzehntelang Top-Renditen erwirtschaftet haben, sollen auf einmal nur einen Bruchteil wert sein? Bestes Beispiel: Daimler mit 106 Milliarden Euro Umsatz und sechs Milliarden Euro Gewinn im vergangenen Jahr wird an der Börse mit circa 50 Prozent des Facebook-Wertes gehandelt. Skepsis scheint angebracht zu sein.

Wie auch immer der Wert zustande kommt: Das Potential des Netzwerkes ist unermesslich. Bei sieben Milliarden Menschen, die auf unserem Planeten leben, sind bisher nur zwei Milliarden online. Gerade die Schwellenländer sorgen nicht nur im stationären Internet sondern auch mobil für einen extremen Zuwachs der Nutzerzahlen. Dieser Artikel thematisiert die Fragen, die für Facebook in der Zeit nach dem Börsengang wichtig sind, um seiner Bewertung gerecht zu werden! Wir fokussieren uns auf fünf Themenfelder:

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aka-aki schließt:
Viele Jahre seiner Zeit voraus

Die mobile App des Berliner Startups aka-aki erlaubte es Anwendern seit 2008, mit interessanten Personen in der unmittelbaren Nähe Kontakt aufzunehmen. Jetzt gibt der Dienst seine Schließung bekannt. Er war seiner Zeit voraus.

Aktualisiert

Manchmal sind Gründer von Startups mit ihrer Idee der Zeit einfach ein wenig voraus. Dodgeball, LetsBuyIt oder Brightkite lassen sich als klassische Beispiele für dieses Phänomen anführen. Mit dem Berliner Locationdienst aka-aki gab es schon länger einen weiteren potenziellen Kandidaten für diese Schublade. Mit der heute bekanntgegebenen Schließung wird dieser Status endgültig offiziell.

aka-aki entstand aus einem Diplomprojekt, wurde 2007 gegründet und öffnete 2008 seine Pforten. Bei dem Dienst stand das zufällige Zusammentreffen von Anwendern mit anderen aka-aki-Nutzern in der unmittelbaren Umgebung im Vordergrund. Wer die anfangs für viele ältere Handy-Modelle und später nur noch für iPhone und Android angebotene App öffnete, konnte sich informieren lassen, wenn andere User der App den eigenen Weg kreuzten, und auch nachträglich im Mitgliederbereich der Website nachschauen, wem man so unterwegs begegnet ist. Zu Beginn war es erforderlich, die Applikation stets offen zu haben, später war auch Background-Location möglich.

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Visualisierung von Daten:
infogr.am macht aus allen
Nutzern Infografik-Künstler

Mit dem lettischen Startup infogr.am unterstützt der aus Hamburg stammende Inkubator HackFwd einen Browserdienst, der das Erstellen von bunten Infografiken zu einem Kinderspiel machen möchte.

Infografiken – entweder man hasst sie oder man liebt sie. Wer sich für die bunten grafischen Darstellungen von Zahlen, Statistiken und Fakten begeistern kann, kommt bei vielen Tech-Medien auf seine Kosten. Ist man dagegen der Meinung, der jeweilige Inhalt erfordere keine aufgeblasene Visualisierung, bewegt man sich besser sehr vorsichtig durch das Web und macht einen großen Bogen um einschlägige Social-Media-Blogs.

Geht es nach dem Willen der Macher von infogr.am, einem neuen Startup aus der lettischen Hauptstadt Riga, dann wird sich die Menge an Infografiken in nächster Zeit noch deutlich erhöhen. Der Dienst, ein Spross des aus Hamburg stammenden Inkubators HackFwd von Xing-Gründer Lars Hinrichs, möchte jedem Internetnutzer die Werkzeuge in die Hand geben, um Daten und Statistiken in grafischer Form aufzubereiten. Die kostenfreie Browseranwendung hat in dieser Woche die öffentliche Beta-Phase gestartet.

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Linkwertig:
Web Intents, Smart, Spießer, Cloud

Web Intents
Google promotet im W3C das Konzept von Web Intents und das Notizblog erklärt, worum es dabei geht.

Dank Web Intents brauchen Service-Anbieter fortan nur noch ihre Dienste beim Browser registrieren und Seitenbetreiber können einen Platz auf ihrer Seite anbieten, an dem diese Aktionen ausgeführt werden sollen… so zu sagen eine Art “Universal Button”.

» Web Intents – Die Lösung für das NASCAR-Problem?

 

Motorola
Die Übernahme von Motorola von Google ist jetzt abgeschlossen und von den verschiedenen Kartellbehörden abgesegnet.

» We’ve acquired Motorola Mobility

 

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